LAIMBACH IM TAUNUS

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Laimbach wird Ortsteil der Großgemeinde Weilmünster

von Kurt Heil und Ernst Schäfer

 

Am 7. Dezember 1970 unterzeichneten im Weilmünsterer Rathaus die Bürgermeister und 1. Beigeordneten der Gemeinden Aulenhausen, Dietenhausen, Ernsthausen, Laimbach (Bürgermeister Erwin Rosenauer und der 1. Beigeordnete Kurt Heil), Langenbach, Laubuseschbach, Lützendorf, Möttau, Rohnstadt, Wolfenhausen sowie der Gemeinde Weilmünster den Grenzänderungsvertrag, der zur Zusammenlegung und damit zur Großgemeinde Weilmünster führte ( Essershausen trat am 31.12.1971 bei ).

In §1 Abs. 2 wurde der Name der neuen Gemeinde festgelegt, in §1 Abs. 3 heißt es "Die Namen der bisherigen Gemeinden sollen als Ortsteilbezeichnung weitergeführt werden. Die Ortsteilbezeichnungen werden auf den jeweiligen Ortstafeln angebracht." Die ehemaligen Bürgermeister fungierten zunächst als Beigeordnete der neuen Gemeinde (für Laimbach Erwin Rosenauer). Als Beauftragte für die Wahrnehmung der Aufgaben der Gemeindevertretung wurden ein bisheriges Mit-glied der Gemeindevertretung oder die Vorsitzenden der ehemals selbständigen Gemeinden berufen (für Laimbach Herbert Schubert). In § 7 des Grenzänderungsvertrages wurde die Einrichtung der Ortsbeiräte, sowie die Anzahl der Mitglieder der Ortsbeiräte (5) festgehalten. Für Laimbach weist der Vertrag den Ausbau und Umbau der Gemeindehalle und die Herrichtung eines Festplatzes aus. Auch die Fortführung des bestehenden Bebauungsplanes (Rainsadel) wurde in den Vertrag aufgenommen. Am 1.1.1971 trat der Vertrag in Kraft.

Die Gemeinde Laimbach konnte damals eine Rücklage von insgesamt 86.342,31 DM in die Großgemeinde einbringen. Folgende Rücklagen sind zum Ende des Rechnungsjahres 1970 ausgewiesen:

Glockengeläuterücklage 849,79 DM

Wasserwerksrücklage 1.061,25DM

Betriebsmittelrücklage 10.596,25 DM

Ausgleichsrücklage 42.385,17 DM

Rücklage für Friedhofshalle 31.449,85 DM

Insgesamt : 86.342,31 DM

Die Rücklage wurde vom damaligen Weilmünsterer Bürgermeister Waldemar Windmeier gerne übernommen. Der Soll-Überschuß der Gemeinde Laimbach betrug 20.888 DM.

Am 28. März 1971 fand die erste Kommunalwahl der Gemeindegremien für die Großgemeinde Weilmünster statt. Es wurden erstmals die Gemeindevertretung (19 Gemeindevertreter) und die Ortsbeiräte der einzelnen Ortsteile gewählt. Die konstituierende Sitzung der neuen Gemeindevertretung fand am 20. April 1971 statt. Am 22. Oktober 1972 wurde, nachdem Essershausen nachträglich der Großgemeinde beigetreten war, eine erneute Wahl der Gemeindekörperschaften notwendig.

Die Bürgermeister der Großgemeinde Weilmünster:

Waldemar Windmeier ab 1958 in Weilmünster und in der Großgemeinde von 01.01.1971 bis 31.10.1988

Klaus Pfeiffer vom 01.11.1988 bis 31.10.1994

Manfred Heep von 01.11.1994 bis heute

Laimbacher Gemeindevertreter und Ortsbeiräte