LAIMBACH IM TAUNUS

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Vermögen der Gemeinde Laimbach um 1817

 

1. Das Schäferhaus, zwischen dem Flößchen und dem Weg, ist ein von Holz erbautes, mit Stroh gedecktes Wohnhaus. Es besitzt eine Stube, worin sich 1 Ofen, 1 Küche und ein Ställchen befindet.

Das Haus ist in der Brandkasse mit 30 Gulden eingetragen. Die Wohnung wurde dem Schäfer als Lohn angerechnet.

2. Die Schule im Dorf (zwischen Heinrich Demmer und Philipp Con-rad Mehl) ist ein von Holz erbautes, mit Stroh gedecktes, zweistöckiges Gebäude. Es besitzt vier Stuben, in denen sich 2 Ofen, 1 Ofentopf und ein Stall befinden. Der Boden ist von guter Beschaffenheit.

Das Schulgebäude steht im Brandkataster mit 140 Gulden.

Zwei Stuben und der halbe Speicher werden von dem Schulmeister bewohnt, der auch darin seinen Unterricht hält. Zwei Stuben, der Stall und der halbe Speicher wird von dem Hirten bewohnt, was ihm als Lohn angerechnet wird.

3. Das Backhaus am Dorfrand ist ein von Holz erbautes, mit Stroh gedecktes, einstöckiges Gebäude.

Es steht im Brandkataster mit 26 Gulden.

4. Das Leiterhaus im Dorf steht auf der Gemeinde Gasse. Es ist ein von Holz erbautes und mit Ziegeln gedecktes Gebäude. Die Feuerleitern und die Hacken werden hier aufbewahrt.

 

  Bürgermeister