LAIMBACH IM TAUNUS

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Postwesen

 

Um 1380 wurde ein regelmäßiger Botendienst zwischen Köln und Frankfurt eingerichtet. Ab 1539 ging eine Botenlinie über die Hessenstraße von St. Goar nach Kassel. Seit 1545 übten die Fürsten von Thurn und Taxis das Amt des General-Postmeisters der kaiserlichen Reichspost aus. In Weilburg bestand seit 1704 eine Posthalterei, in Weilmünster ab 1723 (Posthaus).

Von 1807 - 1868 mußte die Weilmünsterer Post durch einen Briefträger von Weilburg zugestellt werden, der Mittwochs und Samstags aus der Fahrpost Weilburg - Usingen am Einhaus ( Möttau ) ausstieg und die anliegenden Orte versorgte, jedoch nicht Weilmünster.

Ab dem 16. April 1868 kam die Post täglich. Der neue Landbriefzustellbezirk umfaßte die Orte: Altenkirchen, Audenschmiede, Aulen-hausen, Blessenbach, Elkerhausen, Ernsthausen, Laimbach, Laubuseschbach, Langenbach, Lützendorf, Möttau, Rohnstadt und Wolfenhausen.

Ab 1869 gab es eine fahrende Weiltal Personenpost, Weilburg - Essershausen - Ernsthausen - Weilmünster - Einhaus - Usingen. Nach Fertigstellung der neuen Weilstraße 1870 ging es auch weiter über Audenschmiede, Emmershausen nach Usingen.

Ab 01. September 1929 fuhren Landkraftpostwagen zu den neuen Poststellen in Laimbach, Ernsthausen, Lützendorf, Audenschmiede, Langenbach, Rohnstadt, Dietenhausen, Möttau und Altenkirchen.

Dadurch wurden mehrerer Briefträger in unserem Bezirk überflüssig und nach Frankfurt und Bad Homburg versetzt.

Die erste Posthalterei wurde in Laimbach im Jahre 1929 eingerichtet.

Die Laimbacher Posthalter waren :

 

Pauline Cromm ( Bemoastersch Paulinche )

Elfriede Klatt

Petra Nehl

Christa Zuth

Gerda Seewald

 

Am 30. September 1995 wurde die Laimbacher Poststelle geschlossen. Die Zustellung der Briefe und Pakete wird ab diesem Zeitpunkt von der Poststelle Weilmünster direkt durchgeführt.

Postauto

Laimbacher Schulgebäude