LAIMBACH IM TAUNUS

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Kulturdenkmäler

Weilmünster- Laimbach
Limburg-Weilburg

Flur: 2; Flurstück: 20     Grauensteinstraße  - Brunnen

 

1862 datierter Laufbrunnen an neuem Standort. Großes, dreifeldriges Kastenbecken und eine achteckige, verdachte Säule. Die einfache, aus Gussplatten gefügte Grundform reich belegt und behangen mit filigranen Rosetten, Bändern und Friesen. Vergleichsweise frühes und überdurchschnittlich aufwendiges Beispiel eines Brunnens aus der nassauischen Kleingussindustrie (ehemaliger Standort, neben dem Wiegenhaus, siehe Dorfbrunnen und Wiegehaus)

 

Flur: 2; Flurstück: 92       Auf der Au 2 - Hofreitenhaus

 

Hofreitenhaus an der Straßengabelung. Schlichter, im späten 18. Jh. entstande­ner Fachwerkbau, dessen konstruktives Gebinde deutlich zum Ausdruck kommt. Dennoch ist der freie Giebel etwas aufwendiger und am stehenden Stuhl noch mit regulären, halben Mann-Formen versehen. An diesem Standort übernimmt der Bau eine wichtige, ortsbildstützende Funktion.

 

Flur: 2; Flurstück: 27/1      Gemeindehaus (Volkshalle)

  

Dörflicher Mehrzweckbau von 1953. Der höhere Quertrakt nimmt unten die Spritze und Bewirtschaftung, oben Gemeinde- und Wohnraum auf. Auf dem First ein Glockenturmaufsatz, da Laimbach auch keine eigene Kirche hat. Der angeschlossene, „Volkshalle" genannte Festsaal ist ein Walmdachflügel mit hohen Fenstern und Satteldach­ windfang. Das auffallend traditionalistische Dorfgemeinschaftshaus der 50er Jahre entstand in Eigenhilfe.

 

Flur: 1; Flurstück: 81          Wohnhaus

Randörtliches, frei am Hang stehendes Wohnhaus aus der 1. Hälfte des 18. Jhs. Zweizoniger Bau mit einem bildhaft regelmäßigen Fachwerk am Obergeschoss. Das Erdgeschoss verputzt. Die Geschlossenheit, handwerkliche und gestalterische Qualität sind ungewöhnlich. Aus dem 19. Jh. stammen Vortreppe und Kassettentüre.

 

Flur: 2; Flurstück: 33       Hofreite

 

Winkelförmige Hofreite, die als Fach­werk-Ensemble in der Ortsmitte einen dorfbildprägenden Akzent setzt. Ältester Teil ist das dreizonige Wohnhaus, errichtet um 1700 mit dem für diese Zeit charakteristischen Fachwerkbild. Vollständige Mann-Figuren mit Fußgegenstreben und kurzen Halsriegeln. Außerdem breite Giebelsparren und fast quadratische Gefache. Die ursprüngliche Fensterung war kleiner, vielteiliger und mit schmückenden Rahmungen versehen

 

Flur: 1; Flurstück: 75/1      Ehemalige Schule

 

Als „Waldschule" errichtet 1935 in naturbezogener Lage auf der Anhöhe öst­lich über dem Dorf. Eingeschossiger, leicht winkelförmiger Walmdachbau mit einem großen Frontispiz vorne. Dass der klassizistische Stil gemeint war, belegt auch der seitliche, alte Eingang mit Oberlicht-Lünette. Die kleine Schule ist ein durchaus typischer Bau der 30er Jahre, bei dem sich, - hier dörflich umgesetzt, Landhausstil, Sachlichkeit und bodenverbundenes Bauen überlagern.

 

Quelle : http://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/