LAIMBACH IM TAUNUS

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FC Laimbach e.V.

Der aktuelle Vorstand des FC Laimbach e.V.

1. Vorsitzender

André Füllhas

2. Vorsitzender

Ralf Becker

Kassierer

Johnathan Gelbert

Schriftführer

Tobias Euler

Abteilungsleiter TT

Tobias Euler u. André Füllhas

Beisitzer

Patrick Schnabel, Kai von Trapp, Joel Geißler

Chronik des Vereins

von André Füllhas

 

GRÜNDUNG

Nach den Kriegswirren trafen sich am 25. Juni 1945 engagierte Frauen und Männer, um einen Sportverein zu gründen. In einem Schreiben vom 07. Oktober 1945 an die Sportgemeinschaft des Oberlahnkreises, mit dem die „Sportgemeinschaft 1945 Laimbach“ offiziell angemeldet wurde, werden folgende Personen als Mitglieder (Vorstandsmitglieder) genannt:

1. Vorsitzender:   Adolf Kaiser

2. Vorsitzender:   Adam Weber

Kassierer:   Heinrich Lang

Schriftführer:   Adolf Seewald

Sportwart (Fußball):    Reinhold Schuler

Aktive Mitglieder Fußball:    

Bruno Reinke, Reinhold Schuler, Erwin Bender, Alfred Brückel, Kurt Heil, WernerRink,  Walter Lang, Lothar Lang, Helmut Maurer, Rudi Müller, Ewald Gath, Richard Ahäuser, Harry Bohlen, Heinz Klees, Ernst Pfaff,

Aktive Mitglieder Damenhandball:   Elli Schmidt, Luise Kaiser, Frieda Cromm, Margarete Weber, Lydia Eckhardt, Helga Cromm, Irma Müller, Anna Fenth, Irmgard Cromm, Waltraud Schuler, Leni   Ketter, Anita Oberding, Liesel Schuler,  Gertrud Bender, Lydia Mehl, Gisela  Schmidt

Passive Mitgliederdes Vereins:  Adolf Kaiser, Adam Weber, Heinrich Lang, Adolf Seewald, Erich Seewald, Erich Schmidt, Wilhelm Lang, Karl Eckhardt, Wilhelm Schuler, Eugen Linss, Alfred Hausold, August Mehl, Friedrich Bender, Lothar Nickel, Susi Lenz

Fußball

Bereits in der Saison 1945/46 wurden die Laimbacher zusammen mit den Bermbacher Fußballern aktiv, so können wir in einem Schreiben vom 24. Februar 1946 über das Spiel: SG LAIMBACH gegen ELKERHAUSEN lesen, dass „…der Spieler Ernst Pfaff wegen Schiedsrichterbeleidigung“ für den Rest der Verbandsrunde mit Spielsperre belegt wurde, gegen welche der 2. Vorsitzende (Adam Weber) Beschwerde einlegte. Zwei Jahre später (im Jahre 1947) war man soweit, eine eigene Mannschaft melden zu können. In den Anfangsjahren stand dem Laimbacher Sportverein kein geeigneter Sportplatz zur Verfügung. Man musste auf eine Wiese am Waldrand (Richtung Ernsthausen) in der Gemarkung „Auf der Grenze“ bzw. „In den sauren Stückern“ ausweichen und konnte nur in wenigen Monaten des Jahres diesen „Platz“ nutzen oder musste auf den benachbarten Platz in Bermbach ausweichen.

So entschloss man sich, 1946 einen Sportplatz zu bauen. Die Gemeinde stellte dem Verein eine Waldfläche am „Grauenstein“ zur Verfügung. Ein harter Weg stand den Laimbacher Sportlern bevor. Die Waldfläche musste erst einmal gerodet werden. Zum Teil sprengte man Felsen und Wurzeln oder zog diese mit Pferdegespannen aus dem Boden. Anschließend musste die Fläche mit Schubkarren, Hacke und Schaufeln bearbeitet werden, auch ein Rollwagen (Lore auf Gleisen) wurde eingesetzt. Am 31. Oktober 1947 beantragte die SG Laimbach eine Beihilfe von 1.000 Reichsmark für den Ausbau des Sportplatzes, die auch von der Gemeinde bewilligt wurden. Im August 1948 konnte der Sportplatz endlich, so wie er auch heute noch ist, eingeweiht werden.

Bereits in der Verbandsrunde 1949/50 gelang der Mannschaft um Alfred Brückel der Aufstieg in die A-Klasse Oberlahn, nachdem die Saison mit der Meisterschaft der B-Klasse Gruppe „Weil“ abgeschlossen wurde. Die Mannschaft konnte lediglich auf einen Spielerkader von nur 12 Spielern zurückgreifen. Die Meistermannschaft von 1950:

Von links nach rechts: Ernst Hampel,  Werner Rink, Kurt Heil, Heinz Ihme, Reinhold Schuler, Erwin Gelbert, Willi Brückel, Alfred Brückel,

vordere Reihe:   Herbert Umilenski, Walter Lang, Helmut Schmitt

Bereits in der folgenden Meisterschaftsrunde musste die Mannschaft den bitteren Gang zurück in die B-Klasse gehen. Doch wieder gelang in der Saison 1951/52 der Mannschaft der Wiederaufstieg in die A-Klasse, jedoch reichte es nicht, den Verbleib zu sichern und man musste wieder absteigen. Bis 1957 konnte die Mannschaft den Spielbetrieb aufrechterhalten. Bereits 1960 versuchte man es erneut und spielte mit Bermbach in einer Spielgemeinschaft unter dem Namen LAIMBACH / BERMBACH bis 1965.

Es mangelte auf Seiten derLaimbacher an Nachwuchs und den älteren Spielern fehlte durch berufliche Belastungen (einige hatten den unmittelbaren Bereich der Heimat verlassen) einfach die Zeit, um sonntags dem runden Leder nachzujagen.

DAMENHANDBALLMANNSCHAFT 1945

Auch schon zur Gründung 1945 bildete sich innerhalb der SG Laimbach eine Damenhandballmannschaft, die im Jahre 1946 ihren Spielbetrieb aufnahm. Auch hier war Adam Weber die treibende Kraft. 14 Frauen erhielten einen Spielerpaß.

Unter der Mannschaftsführerin Elli Schmidt (Torfrau) spielten Lydia Eckhardt, Margot Gelbert, Leni Ketter, Liesel Schuler, Lydia Mehl, Margarethe Weber, Wilma Schwab, Luise Kaiser, Wally Schuler, Helga Cromm, Anita Oberding, Ilse Schmidt und Irmgard Schmidt.

Das 1. Spiel wurde gegen Weilburg mit 0:3 verloren, aber schon das Rüskspiel konnte mit 3:1 gewonnen werden. Da Bermbach keine 11 Spielerinnen zusammen bekam, schlossen sich einige Spielerinnen Laimbach an. Im 2. Spieljahr gelang bereits der Aufstieg in die A-Klasse.

Damenhandballmannschaft von1947:

Von links nach rechts:  Margarethe Weber, Elli Schmidt, Lydia Eckhardt, Wally Schuler,

Mitte: Liesel Schuler, Liselotte Hardt, Leni Ketter,  Vorne: Emmi Knöpp, Edith Ihme,  Margot Gelbert

Zu den Auswärtsspielen wurden die Spielerinnen öfters mit einem LKW gebracht, der einem Herrn Kurz aus Frankfurt gehörte, der für die damalige Reichsbahn Schwellen fuhr! Da nun die Spiele für Samstagnachmittag angesetzt waren, zerfiel leider die Mannschaft.

Auszug: „Wir mussten am Samstagnachmittag im Haushalt und auf dem Feld helfen, damals hatten unsere Eltern kein Verständnis für unseren Sport“ so Elli Umilenski (geborene Schmidt) heute!

Viele Spiele gingen nun verloren und nach drei Jahren kam das „AUS“ für die LAIMBACHER HANDBALLERINNEN.

UMBENENNUNG in FC LAIMBACH E.V.

Nach einigen Jahren regte sich 1968 in Laimbach wieder die Lust nach Fußball. Ein paar Jugendliche baten den letzten amtierenden Vorsitzenden der ruhenden SG (Walter Zuth), den Fußball neu zu beleben. Nach einigen Schwierigkeiten mit dem Hessischen Sportbund, der die ruhende Vergangenheit des Vereins bestrafte, konnte nach Umbenennung des Vereins in „FC LAIMBACH“ am 27. APRIL 1968 eine „Gründungsversammlung“ in der Gaststätte Füllhas, an der 25 (neue) Gründungsmitglieder teilnahmen, der „neue“ Verein ins Leben gerufen werden.

31 Mitglieder erklärten sich bereit, 1 DM im Monat zu zahlen. Der Vorstand um:

Walter Zuth,  Robert Lehwalder, Friedrich Bender, Heinz Karch (Beisitzer)

bemühte sich um die Rückführung der jugendlichen Spieler aus den Nachbarvereinen, deren Spielberechtigung und um die Herrichtung des mittlerweile vernachlässigten Sportplatzes am „Grauenstein“.

Als Trainer fungierte Gerd Klonek. Dem Spielausschuss gehörten an:

 Gerd Klonek ,  Hans Pribil , und Spielführer Helmut Schuler an.

Der Verein spielte fortan in den Farben ROT-WEIß (rote Hosen, weiße Stutzen, rot-weißes Trikot)  und nahm im Jahre 1968 den Spielbetrieb wieder neu auf.

Zum ersten Training traf man sich am 02. MAI 1968 auf dem Sportplatz am „Grauenstein“. Das erste Spiel des neuen FC Laimbach fand am Pfingstsonntag (02. JUNI 1968) in Kirschhofen gegendie dortige 2. Mannschaft statt.

Es spielten: Helmut Schuler (TOR) - Erhard Seewald - Gerhard Umilenski - Harald Karch Manfred Zuth  - Wolfang Schuler -Wilfried Rink - Werner Dick Bernhard Schmalz - Norbert Gelbert -  Gerd Füllhas,  als Auswechselspieler standen bereit:           Rainer Schnabel  - Ernst Rink - Wolfgang Richter

Das erste Verbandsspiel wurde gegen Laubuseschbach mit 0:12 verloren, die Spielrunde der Saison 1968/69 beendete der FC LAIMBACH als Tabellenletzter mit 02:54 Punkten. Der einzige Sieg wurde mit 2:1 gegen Altenkirchen (Torschützen waren Harald Karch und Werner Dick) eingefahren und wurde gefeiert wie eine Kirmes. In den folgenden Jahren nahm der FC LAIMBACH an verschiedenen Turnieren teil,veranstaltete selbst Blitzturniere und gründete eine B-Jugend-Mannschaft.

Die Mannschaft von 1968 von links nach rechts:

Gerhard Umilenski, Wolfgang Schuler, Gerd Füllhas, Detlef Fürbeth, Erhard Seewald, Harald Karch, Wolfgang Richter, Walter Zuth, Norbert Gelbert, Paul Lang, Gerd Klonek, Rainer Schnabel,

Vordere Reihe: Wilfried Rink, Fred Kramer, Helmut Schuler, Manfred Zuth, Werner Dick

Diese Mannschaft schloss 1970 mit Weinbach die Pokalrunde punktgleich ab, bekam aber aufgrund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers ALLE PUNKTE aberkannt.

Auch im Alt-Herren-Bereich-zum Teil mit den Spielern der 1952-iger Mannschaft – wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen.

So gewannen die „Alten Herren“ 1971 von 21 Spielen leider nur 3 und spielten 7 mal Unentschieden. Auch beschäftigte sich der Rechtsausschuss des Kreises Oberlahn mit dem hiesigenVerein. So heißt es im Urteil des Rechtsausschusses vom 21. SEPTEMBER 1970: „…- wurde das Spiel in der 67. Minute bei einem Spielstand von 2:0 für die SG WEILTAL vom Schiedsrichter abgebrochen…., ….- in der 65. Minute gab es einen Eckball für Weiltal, welcher nicht sofort ausgeführt werden konnte, da der als Linienrichter fungierende 1. Vorsitzende Walter Zuth (Laimbach), sich vor den Ball stellte und die Lage des Balles bemängelte….----der Schiedsrichter ließ den Eckball ausführen…- als der Ball im Spiel war, beleidigte der Spieler Lambeck (Laimbach) den Schiri mit den Worten „wie quatschst Du denn unseren 1. Vorsitzenden an“…- der Schiedsrichter verhängte daraufhin einen indirekten Freistoß gegen Laimbach und verwies Lambeck des Feldes…- Lambeck weigerte sich jedoch, das Spielfeld zu verlassen….- Als der Schiri auf seiner Entscheidung bestand, rannte Lambeck auf den Schiedsrichter zu und rempelte diesen heftig mit der Schulter…durch diesen Stoß ging der Schiri einige Schritte zurück, wobei Lambeck nach kurzem Zögern diesem nachsetzte und den Schiedsricher mit der Faust ins Gesicht schlug…- Der Spieler Lambeck wurde daraufhin für ein Jahr gesperrt, der FC Laimbach musste einen Monat in Bermbach spielen und 30 DM STRAFE zahlen, zudem wurde der 1. Vorsitzende Walter Zuth auch mit 10 DM STRAFE belegt.

25 -jähriges Jubiläum (1945 – 1970)

Im Jahre 1970 (vom 06.-08. JUNI 1970) feierte der FC LAIMBACH sein 25-jähriges Bestehen. Der 1. Vorsitzende Walter Zuth konnte in der vollbesetzten Volkshalle einige Gründungsmitglieder mit der Goldenen Ehrennadel des FC Laimbach auszeichnen, sowie Aktive und verdiente Mitglieder mit der Silbernen Ehrennadel ehren.

In den folgenden Jahren spielte der FC Laimbach in der B-Klasse Oberlahn, zeitweise wurde er auch dem Kreis Wetzlar zugeordnet. Einige Jahre war Dank des großen Spielerkaders auch eine Reservemannschaft gemeldet.  Durch die Verbindungen von Heinz Karch kam es Anfang der 70 er Jahre zu zwei Besuchen beim VfB Pankow in Berlin. So waren über Ostern 1971 die Berliner Fußballfreunde in Laimbach zu Besuch und über Pfingsten 1971 die 1. und 2. Mannschaft der Laimbacher in Berlin zu Gast.

Die „Alten Herren“ des FC besuchten die Berliner Sportler noch einmal 1972.

SPIELGEMEINSCHAFT MIT RSV BERMBACH ZUR SG GRAUENSTEIN

Im Jahre 1974 schloss sich der FC mit dem RSV Bermbach zur Spielgemeinschaft „SG Grauenstein“ zusammen.  Beide Vereine, die für sich unabhängig blieben, bildeten einen Vorstand der SG Grauenstein, den Robert Lehwalder (Laimbach) führte. 2. Vorsitzender war zunächst Walter Zacke (Bermbach), Gerd Füllhas (Laimbach) fungierte als Kassierer und Günther Brückel als Schriftführer.Im September 1983 wurde von Frau Kausch (Weilmünster) ein Verkaufshäuschen als Geräteabstellraum und kleine Unterkunft für 900 DM gekauft und von Rudolf Bartschat auf einem Tieflader nach Laimbach gebracht und auf dem Sportplatz aufgestellt.

Der FC Laimbach beteiligte sich in den folgenden Jahren mit einer eigenen „Alte-Herren-Mannschaft“ an den Hallenturnieren der Schiedsrichtervereinigung Oberlahn in Weilmünster.

Nach mehr als 10 Jahren entschloss sich der Vorstand des FC Laimbach die Spielgemeinschaft mit dem RSV Bermbach zu kündigen. Bereits am 16. NOVEMBER 1982 verabschiedete die Generalversammlung des FC Laimbach eine neue Satzung, mit dem Ziel, die rechtliche Stellung des Vereins in einem eingetragenen Verein (FC Laimbach e.V.) zu ändern.

Robert Lehwalder und Gerd Füllhas gehörten dem Vorstand der SG Grauenstein über die gesamte Zeit, bis zur Auflösung der Spielgemeinschaft im Jahre 1985, an. Somit konnten noch einige Laimbacher aktiv in den nächsten Jahren Fußball spielen.

DAMENFUßBALL

Neben einer Jugendmannschaft trat die SG Grauenstein auch mit einer Damenfußballmannschaft an.

Der Zusammenschluss mit Bermbach brachte einige Erfolge. In den Anfangsjahren belegte die Spielgemeinschaft zunächst Plätze im mittleren Tabellenbereich. Jedoch die Runde 1981/82 konnte mit der Meisterschaft in der Gruppe C Oberlahn / Wetzlar abgeschlossen, nachdem man im Vorjahr die Qualifikation nur knapp verpasste. Im Weilburger Tageblatt hieß es damals:  „…Der Meister blieb in 19 der 26 Begegnungen siegreich. Er stellte die beste Abwehr (nur 29 Gegentore) und besaß nach Dillhausen (74 Treffer) mit 68 Treffern den schussfreudigsten Angriff.“ – Nur gegen den Neuling Dietenhausen blieb er ohne Sieg.

40-jähriges Jubiläum (1945 – 1985)

Am 14. + 15. September 1985 konnte der FC Laimbach sein 40-jähriges Bestehen (Gründung 1945 bis 1985) feiern. Im Rahmen der Festveranstaltung in der vollbesetzten Laimbacher Volkshalle wurden Erwin Rink  und der ehemalige Vorsitzende Robert Lehwalder mit dem Ehrenbrief des Hessischen Fußballverbandes und die ehemaligen Vorsitzenden Reinhold Schuler und Walter Zuth mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet. Kreisschiedsrichter-Obmann Heinz Karch wurde mit der Ehrennadel des Landessportbundes Hessen in Bronze geehrt. Die „Alten Herren“ Laimbach spielten im Rahmen der Festtage gegen die SG  Weiltal. Leider verloren die Laimbacher mit 4:1. Den Ehrentreffer schoß Kurt Kaletta.

50-jährigesJubiläum (1945 – 1995) + Gründung einer Tischtennis-Abteilung

1995 konnte der FC Laimbach e.V. auf eine 50-jährige Vergangenheit (Gründung 1945-1995) zurückblicken. Jedoch beschränkten sich die sportlichen Aktivitäten auf eine rege Tischtennisabteilung., die mit zwei Mannschaften in den Kreisklassen 2 und 3 gute Plätze belegten.

In Vertretung des leider verhinderten Kreisfußballwartes Herrn Hermann Klaus ehrte Hans-Peter Schick die noch lebenden Gründungsmitglieder und Mitglieder, die im Gründungsjahr 1945 beigetreten sind.

      Erich Seewald                        Erwin Rink              Reinhold Schuler

           Kurt Heil wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft im FC Laimbach ausgezeichnet. Hans Euler würdigte noch einmal die Verdienste der ehemaligen Vorsitzenden und überreichte einen Erinnerungsteller.

Die sportlichen Höhepunkte fanden auf dem Rasen der SG Weiltal in Ernsthausen und im DGH Essershausen (von Seitens der TT-Abteilung) statt. Auf dem Sportrasen der SG Weiltal in Ernsthausen trat eine Auswahlmannschaft des FC Laimbach gegen das „Alte Herren-Team“ Weiltal an. Zur Halbzeit lag der FC mit 2:0 in Führung, musste sich aber am Ende mit einer 2:6 Niederlage zufrieden geben. Auch der Schirmherr des Festes Paul Lang trat noch einmal aktiv nach dem runden Leder.

Die TT-Spieler, Aktive und Ehemalige, trafen auf eine Spielgemeinschaft aus Frankfurt, mit der der Verein schon über Jahre verbunden ist

GRÜNDUNG TT-ABTEILUNG

Zur Geschichte der Tischtennisabteilung des FC Laimbach sei noch einmal die Schlagzeile des Weilburger Tageblattes vom 25. September 1995 anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins in Erinnerung gerufen.

"Tischtennisspieler sichern die Existenz des Fußballclubs Laimbach“

Im Rahmen der 50-jährigen Jubiläumsveranstaltung erinnern wir uns gern an die wechselhafte Geschichte des Fußballclubs, die auch noch mal vielstimmig in Erinnerung gebracht wurde. An das Jahr 1984 soll hier noch mal erinnert werden, denn gleich zweifach ist es für die Geschichte des Sports in Laimbach von großer Bedeutung: Denn 1. wird man sich mit einiger Wehmut bewusst, dass die Saison 1983/84 die vorläufig letzte Spielrunde war, an der eine Laimbacher Fußballmannschaft teilnahm.

Doch bereits im gleichen Jahr (1984)  trafen sich die bereits „hobbymäßig“ spielenden TT-Spieler mit dem festen Ziel, den FC Laimbach durch eine Tischtennis-Abteilung sportlich wach und am Leben zu erhalten.

Dieses Ziel war relativ schnell erreicht, denn am 05. Juni 1986 beantragt der damalige Vorsitzende Wolfgang Schuler die EILAUFNAHME in den HTTV (Hessischer Tischtennis-Verband).

Am 30. JUNI 1986 war die TT-Abteilung mit der Vereinsnummer 5528.01 Mitglied im HTTV. Karl-Ernst Hain ist der erste Abteilungsleiter. Die ersten 15 Spielpässe werden für die Spielrunde 1986/87 ausgestellt.

Neben den Laimbachern sind von Anfang an auch Spieler aus Ernsthausen und Essershausen mit von der Partie. Die Spielerpässe wurden erstmalig beantragt für:

Peter Bernhardt, Günter Fleck,  Michael Jajak, Armin Lang,  Winfried Gath, Karl-Ernst Hain, Michael Löwer, Anton Lotz,          Joachim Chylinski, Wolfgang Odenwald, Ortwin Pudewills, Wilfried Rink, Joachim Schuler, Klaus Holtkamp, Uwe Schmidt

Diese Spieler waren somit der Stamm für die 1. Laimbacher Tischtennismannschaft. In der Spielzeit 1987/88 ist der Mannschaftsmeldebogen bereits auf 26 Spieler angewachsen. Nun können sogar schon 2 Mannschaften gemeldet werden. Beide behaupten sich von Beginn an im guten Tabellenmittelfeldder Spielklasse D im alten Oberlahnkreis.

Ab der Spielzeit 1988/89 führte Michael (Mike) Jajak die Geschicke der TT-Abteilung.

Zwei Mannschaften sind für die 2. und 3. Kreisklasse gemeldet. Mike Jajak und später Ernst Schäfer betreuen die Mannschaften. Der Zeitaufwand hierfür ist riesig, die Begeisterung groß.

Die Tischtennisbegeisterung in Laimbach bricht zu dieser Zeit wie ein Fieber aus. Für Mike Jajak, der Laimbach 1990 verließ, übernahm Karl-Ernst Hain erneut für drei Jahre das Ruder in der TT-Abteilung, bis er auf eigenen Wunsch das Amt 1993 an Johannes Lüke übergab, der es bis zum Jahre 2000 fortführte.

Ab dem Jahr 2000 übernahm das Ruder der TT-Abteilung André Füllhas, der es bis heute ausübt.

Wohnortwechsel sowie berufliche Veränderungen blieben nicht ohne Folgen.

1997 spielten beim FC Laimbach 2 Mannschaften in der 2. und 3. Kreisklasse. In der Saison 2003/2004 gelingt der 1. Mannschaft der Aufstieg in die 1. Kreisklasse , die 2. Mannschaft spielte bis zum 04.11.2005 in der 2. Kreisklasse, denn auch sie wurde mit 6 Spielern mit der neuen Aufrüstung von 4 auf 6er Mannschaften spielberechtigt für die 2. Kreisklasse. Natürlich blieb auch in der heutigen Zeit die Tischtennisabteilung nicht verschont vom ständigen „Auf und Ab“ des Erfolges! Denn leider wurde aufgrund Spielermangels diese zum 04.11.2005 vom laufenden Spielbetrieb wieder abgemeldet (damaliger 11. Tabellenplatz von 12)

2006 feierte dieTischtennis-Abteilung das 40-jährige Bestehen des Sportvereins nach der Umbenennung 1968 in „FC Laimbach e.V. mit dem Kreistag des Tischtenniskreises Limburg-Weilburg. Dies ist die wichtigste Sitzung aller TischtennisVereine des Kreises Limburg-Weilburg. Zum 40-jährigen Bestehen fand diese Veranstaltung zum 1. Mal seit Gründung der Tischtennis-Abteilung im Jahre 1986/87 in Laimbach statt. Noch einen Tag nach der Veranstaltung wurde viel geredet: „So viele Autos hätte man in Laimbach noch nie gesehen“. Auch wurde zum 1. Mal der Gemeinde-Weilmünster-Wanderpokal ausgespielt. Gegen die Tischtennis-Mannschaften aus Dietenhausen, Langenbach, und Weilmünster wurde Laimbach Pokalsieger und durfte den Pokal sogar im 1. Jahr der Ausrichtung behalten.

Angebot Kindertraining

Im Jahre 1995 startet die TT-Abteilung des FC Laimbach ein neues Angebot:

Tischtennis für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren! Donnerstags treffen sich Mädchen und Jungs zu Spiel, Spaß und Sport im DGH Laimbach. 44 Spielerinnen und Spieler sind bereits im Mannschaftsmeldebogen aufgeführt.

Das Kinder- und Jugendtraining läuft bis Ende 1999, gemeldet wurden seinerzeit eine weibliche Schülermannschaft und eine männliche Schüler / Jugendmannschaft.

Die weibliche Schülermannschaft war sogar mit Pokalsieg , Meisterschaft,etc. erfolgreicher als die Jungenmannschaft!

Mit dabei sind folgende Mädchen und Jungen:

Mandy Lotz, Tina Krombach, Simone und Julia Blaschke, Annika Zuth, Carmen und Sandra Schlupkothen,  Tatjana Fleck, Michael Schmeiser, Maik Müller, Jens Müller, Dirk Rink, Marc Lotz, Marco Euler, Dennis und Patrick Schnabel, Kai von Trapp, André Füllhas

Seit dem 17. März 2005 findet zum 2. Mal Kinder-und Jugendtraining in Laimbach statt. Heute ist das Angebot ein fester Bestandteil des Vereinslebens, denn ohne Nachwuchs sieht es in jedem Bereich „düster“ aus!

Anfangs mit 25 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 14 Jahren nehmen heute noch 14 davon regelmäßig am Training teil. Joel Geißler betreut die verschiedenen Altersgruppen. Das Training für die Kinder und Jugendlichen findet jeden Montag in der Zeit von 18:30 – 19:30  Uhr im DGH Laimbach statt.  Joel Geißler absolviert auch  gerade seine Kindertrainerausbildung für den FC Laimbach beim Hessischen Tischtennis-Verband.

 

In der Saison 2007/2008 nach dem letzten Aufstieg in den Jahren 2002/2003 hieß erneut unser Ziel „AUFSTIEG“, denn mit 10 Siegen – 1 Unentschieden und 1 Niederlage lag man kurz vor Ende der Saison 2007/2008 auf dem 2. Platz!

Nach Abschluß der Runde war aber nicht mehr als der 2. Platz drin - man spielte in der Relegation um den 2. freien Aufstiegsplatz für die höhere Kreisliga (die letzte Möglichkeit um doch noch aufzusteigen). Doch der Gegner hieß Hirschhausen und man lag eigentlich schon aussichtslos mit 04:08 hinten, ehe man sich noch mal aufraffte und noch ein nicht für möglich gehaltenes 08:08 Unentschieden erkämpfte! In den Sätzen stand es ebenfalls Unentschieden = 29:29 Sätze – was nun? Es mußte ja einer gewinnen! Nun wurden seid ca. 10 Jahren mal wieder die Punkte gezählt und so kam leider ein 523:526 heraus, welches für uns leider nicht gereicht hatte. Nur 3 ganze Bälle hatten das Spiel um den Aufstieg entschieden. Das war bitter!!! Hirschhausen war somit in die Kreisliga aufgestiegen und wir hatten leider den Kürzeren gezogen! Dies mussten wir erstmal verkraften – jedoch rief uns am 25. Mai 2008 Pressewart Harald Höhnel an und verkündete, dass wir doch aufgestiegen waren, denn aus Gründen des vermehrten Aufstiegs waren wir  doch noch aufstiegsberechtigt für die Kreisliga! So war doch nicht alles umsonst!!!

Sogar gleich im 1. Jahr in der neuen Kreisliga (2008/09) erkämpfte man sich den verdienten Klassenerhalt mit einem tollen 9. Platz von 12 Mannschaften. Sogar Mitaufsteiger Hirschhausen ließ man auf dem 10. Platz hinter sich!

Tabellenplätze der letzten Jahre der 1. Herrenmannschaft:

2002/2003

2. Kreisklasse

Meisterschaft und Aufstieg in die 1.Kreisklasse

2003/2004

1. Kreisklasse 

9. Platz

2004/2005

1. Kreisklasse 

11. Platz

2005/2006

1. Kreisklasse 

5. Platz

2006/2007

1. Kreisklasse 

4. Platz

2007/2008

Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga

2. Platz ( durch Relegation)

2008/2009

Kreisliga

9. Platz

2009/2010

Kreisliga

9. Platz

2010/2011

Kreisliga

5. Platz

2011/2012

Kreisliga

7. Platz

2012/2013

Kreisliga

4. Platz

2013/2014

Kreisliga

5. Platz

     

Tabellenplätze der letzten Jahre der Jugend/Schüler  und 2. Herrenmannschaft:

2009/2010

Jugend Kreisklasse

8. Platz

2010/2011

Jugend Kreisklasse

3. Platz

2011/2012

Meister Jugend Kreisklasse

1. Platz und Aufstieg in die 3. Kreisklasse ( 2. Herrenmannschaft)

2012/2013

Meister 3. Kreisklasse (Herren)

1. Platz und Aufstieg in die 2. Kreisklass

2013/2014

2. Kreisklasse (Herren)

12. Platz und Abstieg in die 2. Kreisklasse (Herren)

     

Meister der Jugend Saison 2011/2012 und gleichzeitig Meister 2013 der  3. Kreisklasse Herren in der Saison 2012/2013  - v.l.n.r:  Hartmut Arkularius, Tim Becker, Tim Malzacher, Dominik Zuth, Johnathan Gelbert, Joel Geißler

 

Waldemar Ohly (Ehrenspielführer der Tischtennismannschaft) bereits 1034 Spiele für den FC Laimbach bestritten (mit 76 Jahren)!!! Dabei hat er erst mit 50 Jahren das TT-spielen erlernt

 

Aktuelle Spieler der 1. und 2. Mannschaft (incl. Ersatzspieler):

1. Mannschaft:
1. (Mannschaftsführer und Abteilungsleiter) Tobias Euler
2. André Füllhas
3. Helmut Hentschel
4. Winni Gath
5. Paul Malzacher
6.  Waldemar Ohly (Ehrenspielführer)

 

2. Mannschaft:
1. Tim Becker
2. Christian Lehwalder
3. Karl-Ernst Hain
4. Ralf Becker
5. Danny Pietzner
6. Andreas Schuler
7. Stefan Nadarzinski
8.  Joel Geißler (Mannschaftsführer)

9. Dominic Zuth
10. Thomas Scheer
11. Jonathan Gelbert
12. Patrick Schnabel

Stand Juni 2014