LAIMBACH IM TAUNUS

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Bergbau

 

Die wohl am weitesten ausgebauten Grubenfelder waren Augustin und Frohemuth. Die Grube Augustin liegt oberhalb der Frankfurter Straße und ist als Tagebau ein Begriff. Für die Vergaberechte waren neben dem Herzoglichen Oberbergamt bzw. Königlichen Oberbergamt, Sitz in Bonn/Rhein, der Bürgermeister von Weilburg zuständig. Die ersten Anspruchsrechte an der Grube Augustin gingen an den späteren Laimbacher Bürgermeister Heinrich Bonn und an Adam Nickel aus Bermbach. Das Grubenbild von 1868 zeigt ein weit verzweigtes Netz an Strecken, die im wesentlichen als Tagebau angelegt waren.

Die Grube Frohemuth (Bornstück – Grubenmund  Waldschulstraße 6) zog sich in einem langen unterirdischen Schacht bis hinter die neue Schule. Abgebaut wurde das Rotheisen auf der Wiese gegenüber der Schule. Der Stollen im Bereich Augustin - Betzenkammer (oberhalb des Wasserwerks Laimbach) wurde mit Beginn des Ausbaus des Wasserleitungssystems betoniert und als Wasserspeicher ausgebaut.

Grube Frohemuth im Bereich Bornstück ( Flur 1 )


 

Laimbacher "Bierstollen"